Tiere essen

Author: Jonathan Safran Foer
Publisher: Kiepenheuer & Witsch
ISBN: 9783462302196
Release Date: 2010-09-01
Genre: Biography & Autobiography

»Ich liebe Würste auch, aber ich esse sie nicht.« Jonathan Safran Foer in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung »Tiere essen« ist ein leidenschaftliches Buch über die Frage, was wir essen und warum. Der hoch gelobte amerikanische Romancier und Bestsellerautor Jonathan Safran Foer hat ein aufrüttelndes Buch über Fleischkonsum und dessen Folgen geschrieben, das weltweit Furore macht und bei uns mit Spannung erwartet wird. Wie viele junge Menschen schwankte Jonathan Safran Foer lange zwischen Fleischgenuss und Vegetarismus hin und her. Als er Vater wurde und er und seine Frau überlegten, wie sie ihr Kind ernähren würden, bekamen seine Fragen eine neue Dringlichkeit: Warum essen wir Tiere? Würden wir sie auch essen, wenn wir wüssten, wo sie herkommen? Foer stürzt sich mit Leib und Seele in sein Thema. Er recherchiert auf eigene Faust, bricht nachts in Tierfarmen ein, konsultiert einschlägige Studien und spricht mit zahlreichen Akteuren und Experten. Vor allem aber geht er der Frage auf den Grund, was Essen für den Menschen bedeutet. Auch Foer kennt die trostspendende Kraft einer fleischhaltigen Lieblingsmahlzeit, die seit Generationen in einer Familie gekocht wird. In einer brillanten Synthese aus Philosophie, Literatur, Wissenschaft und eigenen Undercover-Reportagen bricht Foer in »Tiere essen« eine Lanze für eine bewusste Wahl. Er hinterfragt die Geschichten, die wir uns selbst erzählen, um unser Essverhalten zu rechtfertigen, und die dazu beitragen, dass wir der Wirklichkeit der Massentierhaltung und deren Konsequenzen nicht ins Auge sehen. »Tiere essen« besticht durch eine elegante Sprache, überraschende Denkfiguren und viel Humor. Foer zeigt ein großes Herz für menschliche Schwächen, lässt sich aber in seinem leidenschaftlichen Plädoyer für die Möglichkeiten ethischen Handelns nicht bremsen. Eine unverzichtbare Lektüre für jeden Menschen, der über sich und die Welt – und seinen Platz in ihr – nachdenkt. Mit einem eigens für die deutsche Ausgabe geschriebenen Vorwort von Jonathan Safran Foer. »Diese Geschichte begann nicht als ein Buch. Ich wollte nur wissen – für mich und für meine Familie – was Fleisch eigentlich ist. Wo kommt es her? Wie wird es produziert? Welche Folgen hat unser Fleischkonsum für die Wirtschaft, die Gesellschaft und unsere Umwelt? Gibt es Tiere, die man bedenkenlos essen kann? Gibt es Situationen, in denen der Verzicht auf Fleisch falsch ist? Warum essen wir kein Hundefleisch? Was als persönliche Untersuchung begann, wurde rasch sehr viel mehr als das ...« Jonathan Safran Foer Der Titel enthält eine vom Vegetarierbund Deutschlands (VEBU) zusammengestellte Übersicht zur Sachlage der Massentierhaltung in der Bundesrepublik.

Fleisch essen Tiere lieben

Author: Theresa Bäuerlein
Publisher: Ludwig
ISBN: 9783641057350
Release Date: 2011-06-15
Genre: Health & Fitness

Kein Steak ist auch keine Lösung Vegetarier sind die besseren Menschen – glauben sie. Gegen Fleisch führen sie ökologische, ethische oder gesundheitliche Gründe ins Feld. Die Journalistin Theresa Bäuerlein, selbst lange Zeit Vegetarierin, hinterfragt diese Dogmen. Sie zeigt, dass die meisten Argumente für den Fleischverzicht auf Unverständnis und Fehlinformationen beruhen, und erklärt, unter welchen Bedingungen man mit gutem Gewissen Fleisch essen kann. In seinem Bestseller „Tiere essen” plädiert der amerikanische Schriftsteller Jonathan Safran Foer für eine vegetarische Ernährung. Aber können wir damit tatsächlich die Welt oder auch nur unser Seelenheil retten? Der industriellen Fleischproduktion möchte Theresa Bäuerlein keinesfalls das Wort reden. Doch die Frage nach einer verantwortungsvollen Ernährungsweise ist ihrer Ansicht nach nicht mit dem Verzicht auf Fleisch zu beantworten. Trotz unzähliger Ratgeber und jahrzehntelanger Debatten herrscht immer noch großes Unwissen darüber, wie Lebensmittel produziert werden und wie sie sich auf unseren Körper und die Umwelt auswirken. So zeigen Untersuchungen, dass Vegetarier nicht deshalb gesünder sind, weil sie kein Fleisch essen, sondern weil sie generell bewusster leben. Und aus ökologischer Sicht können auch riesige Monokulturen von Mais und Soja enormen Schaden anrichten. Theresa Bäuerleins Recherchen zeigen: Es gibt keine Ernährungsform, die nichts und niemandem schadet. Deshalb liefert sie nicht einfach Argumente gegen den Vegetarismus, sondern sucht nach zukunftsweisenden Lösungen. Die bestehen eben nicht in der Entscheidung zwischen Tier und Pflanze, sondern in einer wirklich nachhaltigen Nahrungsmittelproduktion, die unsere Ernährung sicherstellt, ohne unseren Planeten zu ruinieren.

Richtig Tiere essen

Author: Louise Gray
Publisher: Edel:Books
ISBN: 9783841905413
Release Date: 2017-03-02
Genre: Biography & Autobiography

Uns ist wichtig zu wissen, woher das Fleisch kommt, das auf unserem Teller liegt – aber wissen wir auch, wie das Tier starb? Louise Gray begibt sich auf die Suche nach einer Antwort: Sie beschließt, ein Jahr lang nur noch Fleisch von Tieren zu essen, die sie selbst getötet und zerlegt hat. Ihr Vorhaben führt sie aufs Land, sie beginnt, Austern zu knacken und Fische zu fangen, lernt schießen, geht auf die Jagd. Sie recherchiert über Industriefleisch und erkundet alternative Foodkonzepte. Das größte Tier, das sie erlegt, ist ein Rothirsch. Im Augenblick des Schusses kreisen ihre Gedanken um Verantwortung, Erwachsenwerden und die Beziehung zu ihrem Vater. Ihr Selbstversuch wird zu einer Auseinandersetzung mit dem Leben, dem Sterben und der eigenen Moral.

Darf man Tiere essen

Author: Plutarch
Publisher: Reclam Verlag
ISBN: 9783159608365
Release Date: 2015-10-07
Genre: Philosophy

Der Mensch ist kein Fleischfresser: Schließlich muss er Fleisch erst künstlich zubereiten, damit es überhaupt bekömmlich ist. Vegetarier leben gesünder und fühlen sich leichter und freier. Zeilen aus dem Vorwort eines vegetarischen Kochbuchs? Nein: Schon Plutarch dachte so, vor beinahe 2000 Jahren. Dabei fragte er auch nach dem rechten Umgang mit Tieren: Schädliche Tiere dürfe man töten, unschädliche zähmen und sie ihrer natürlichen Eignung gemäß rücksichtsvoll zum eigenen Nutzen einsetzen. Aber man brauche keine Gänseleberpastete und schon gar keine mit Grausamkeit verbundenen Spektakel!

Tiere t ten und essen

Author: Steven Rinella
Publisher: Riva Verlag
ISBN: 9783864134548
Release Date: 2014-09-12
Genre: Health & Fitness

Steven Rinella ist der Sohn eines Jägers, der seine Leidenschaft und Liebe zur Natur schon früh an seine Söhne weitergegeben hat. Tiere töten und essen beschreibt anhand von zehn Jagdabenteuern die Entwicklung Rinellas vom zehnjährigen Naturburschen zum 37-jährigen Großstadtvater, der seine Familie von der Jagd in den entlegensten Gegenden Nordamerikas ernährt. Rinella thematisiert dabei auch immer wieder die Hintergründe der Jagd, ethische Gesichtspunkte des Tötens, den Reiz von Jagdtrophäen, die Verantwortung, die der menschliche Räuber gegenüber seiner Beute besitzt und das Verschwinden des Jägers aus der Gesellschaft, seitdem den Menschen die Verbindung zur Herkunft ihrer Nahrung zunehmend verloren geht. Ein wichtiges Buch für alle, die nicht auf den Genuss von Fleisch verzichten möchten und dem Vegetarismus-Trend kritisch gegenüberstehen.

Ovids Metamorphosen 15 72 175 D rfen Menschen Tiere essen

Author: Janik Kruse
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 9783668311831
Release Date: 2016-09-30
Genre: Foreign Language Study

Facharbeit (Schule) aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Latein, Note: 1,0, , Sprache: Deutsch, Abstract: Dürfen Menschen Tiere essen? Mit dieser Frage beschäftigten sich bereits Philosophen der Antike, wie zum Beispiel Pythagoras. Die pythagoreische Lehre zum Vegetarismus veranlasste Publius Ovidius Naso (Ovid) eine Rede zu verfassen, die Teil seiner Metamorphosen wurde. Ein Ausschnitt dieser Rede soll im Folgenden übersetzt und analysiert werden. Abschließend befasst sich diese Arbeit mit Ausprägungen, Motiven und der Verbreitung des Vegetarismus in der heutigen Zeit.

k a

Author: k. a.
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 9783656582236
Release Date: 2014-01-23
Genre: Philosophy

Essay aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, ...), Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Husserl-Archiv), Sprache: Deutsch, Abstract: Interessant am ethischen Problem, ob wir Tiere essen dürfen, ist seine sprachliche Einfachheit. Auf die geschlossene Frage gibt es entweder die Antwort „Ja“ oder „Nein“. Bei Substitution des modalen Hilfsverbs „dürfen“ durch „können“ kann die Frage sogar sehr einfach beantwortet werden mit „Ja“ - und jeder wird diese Antwort als wahr anerkennen. Irgendwie erscheint offensichtlich das „Können“ auf nichttriviale Weise als die Voraussetzung, um überhaupt nach dem „Dürfen“ fragen zu können. Die Einigkeit über die Fähigkeit führt nun nicht zwangsläufig zu Einigkeit über das ethische Problem oder seine moralische Regel. Nehmen wir einmal an, dass zwei Philosophen, Herr X und ich, über die moralische Regel streiten. Nehmen wir an, dass Herr X behaupten würde, selbstverständlich dürfen wir Tiere essen, und ich würde behaupten, natürlich dürfen wir Tiere nicht essen. Herr X würde den Unterschied zwischen unseren Meinungen völlig in Übereinstimmung mit seinem eigenen Standpunkt korrekt beschreiben, indem er sagt: Unabhängig von der gesetzlichen Lage, würde ich mich weigern, einige Möglichkeiten anzuerkennen. Ich würde nun argumentieren, dass seine Beschreibung unserer Meinungsverschiedenheit deshalb unangemessen und falsch sei, weil ich die Klasse der Möglichkeiten dieser Behauptung ausschließe und nicht anerkennen kann; was bedeutet, dass die Meinungsverschiedenheit über die Regel in die Meinungsverschiedenheit über die Beschreibung der Meinungsverschiedenheit getragen wird. Wenn aber ich jetzt versuche, den Unterschied der Meinungen zu beschreiben, komme ich in Schwierigkeiten. Ich kann nicht zugeben, dass es einige Möglichkeiten gibt, die Herr X zulässt und ich nicht, denn ich gäbe zu, dass es solche Möglichkeiten gibt – und das widerspräche meiner eigenen Zurückweisung dieser Möglichkeiten.Wären allein diese Überlegungen schlüssig, wäre immer in einem solchen moralischen Streit der Verfechter von Verboten im Nachteil derart sogar, dass eine negative Position nicht einmal die Behauptung halten kann, dass sein Diskussionspartner mit ihm uneins ist, wie sich das altgriechische Problem des Nichtseins auch in diese Form ethischer Erörterungen einschleichen kann (vgl. Quine 2011, 7).

Erst das Fressen dann die Moral Eine Auseinandersetzung mit der Tierethik Peter Singers und Helmut F Kaplans

Author: Gordon Wagner
Publisher: Bachelor + Master Publication
ISBN: 9783955493905
Release Date: 2013-07
Genre: Philosophy

Die vegetarische Lebensweise ist heutzutage so anerkannt und zugleich so allgegenw„rtig wie nie zuvor. Scheinbar vorbei sind die Zeiten, in denen man schr„g angeschaut wurde, wenn beim Abendessen mit Freunden oder Kollegen verkndet wird, man sein Vegetarier/in, esse also keine Tiere. Und gute Grnde dafr gibt es in der Tat viele. Die wichtigsten wurden in dieser Studie noch einmal zusammengefasst. Dazu geht es vor allem um die Frage, wie sich Vegetarismus bzw. Veganismus eigentlich philosophisch begrnden l„sst. Der Autor untersucht und vergleicht hierbei die Argumente der beiden wichtigsten Vertreter des anglophonen sowie des deutschen Sprachraums: den australischen Philosophie-Professor Peter Singer und den ”sterreichischen Tierrechtler und Autor Helmut F. Kaplan, beides langj„hrige Vegetarier. Es wird schrittweise erkl„rt, was es mit Singers Pr„ferenz-Utilitarismus und dem Speziesismus (als Analogie zu Rassismus und Sexismus) auf sich hat und ebenso, was sich hinter Kaplans ethischer Weltformel verbirgt. Schieálich stellt sich die Frage: Ist der Vegetarismus tats„chlich die einzig ethisch vertretbare Lebensweise? Und auch darauf gibt es eine Antwort.

Big Pig Little Pig

Author: Jacqueline Yallop
Publisher: Blanvalet Verlag
ISBN: 9783641224516
Release Date: 2018-03-19
Genre: Social Science

Lieben Sie Tiere? Essen Sie gerne Fleisch? Dann lesen Sie dieses Buch! Als Jacqueline mit ihrem Mann in den Südwesten Frankreichs zieht, möchte sie dem idealen Leben auf dem Land so nahe wie möglich kommen und kauft zwei Ferkel, die sie ein Jahr lang aufziehen und danach schlachten will. Aber je mehr sich die beiden Tiere in ihr Herz grunzen, desto stärker zweifelt Jacqueline an ihrem Vorhaben. Kann sie sich tatsächlich von ihren Schweinen trennen – und sie sogar selbst töten? Dieses wunderbare Memoir erzählt von einer außergewöhnlichen Entscheidung und eröffnet zugleich einen gefühlvollen Blick auf die Debatte, ob man Fleisch essen soll und ob man Tiere, die man isst, überhaupt lieben darf. Lieben Sie Tiere? Essen Sie gerne Fleisch? Dann lesen Sie dieses Buch! Ein inspirierender Blick auf die Debatte über bewusste Ernährung und artgerechte Tierhaltung. Für alle Leser von Jonathan Safran Foers Tiere essen und Karen Duves Anständig essen.

Wenn Kinder Kinder essen

Author: null Corinna1446
Publisher: neobooks
ISBN: 9783847647935
Release Date: 2013-08-06
Genre: Social Science

Es gibt schon viele Bücher über Vegetarismus und Veganismus. Warum also noch dieses Buch, wo auch jedes Buch, wie auch dieses hier,den Leser zum nachdenken anregen soll? Denn nicht nur dass, auch das Mitgefühl mit dem fühlenden, empfindsamen Lebewesen Tieren kann und möchte dieses Buch vermitteln. Außerdem fliesen einige persönliche Erfahrungen von mir mit ein. Ich zeige Missstände auf die bei der „Produktion“ von Fleisch,Fisch, Milch und Eier egal ob Bio-, Öko- oder Massentierhaltung auftreten. Auch sehen wir hinter die Kulissen der Tierversuchslabore. Missstände die man ohne Umschweife als Irr- und Wahnsinn bezeichnen kann. Jedenfalls würde ein Kind, das das Fühlen noch nicht verlernt hat, keine Schwierigkeit mit dieser Wortwahl haben. Vegan zu Leben und sich zu Ernähren, macht nicht nur Spaß und dem Gaumen Freude, also auf was wartest du, probiere es gleich mal aus.

64 Grundregeln ESSEN

Author: Michael Pollan
Publisher: Goldmann Verlag
ISBN: 9783641059491
Release Date: 2011-04-18
Genre: Cooking

Essen Sie nichts, was Ihre Großmutter nicht als Essen erkannt hätte Vernünftige Ernährung ist an sich nicht kompliziert. Mühsam ist höchstens, all das wieder zu verlernen, was uns die Nahrungsmittelindustrie an gestörtem Essverhalten angewöhnt hat. 64 einfache und intelligente Leitsätze (jeweils mit Begründung und Erläuterung) bringen Licht in den modernen Ernährungsdschungel. Faustregeln wie: „Vermeide Nahrungsmittel, die mehr als fünf Zutaten haben“ oder „Vermeide Lebensmittel, die du aus der Fernsehwerbung kennst“ bringen die Sache auf den Punkt. Dieses kleine „Handbuch“ ist witzig, praktisch und tief durchdacht.